Ist ein Tierschutzhund auch was für mich?

Entscheidet man sich für einen Hund aus dem Tierschutz, muss man sich in jedem Fall darüber bewusst sein, dass einige der Hunde einen „Rucksack“ mitbringen. Eine extra Portion Empathie und Geduld sollte also in jedem Fall vorhanden sein. Ebenso Verständnis für diese Wesen, die plötzlich in einer komplett neuen Welt leben, die sie bisher nicht kannten.

Die Hunde sind meist noch nicht stubenrein – lernen dies aber sehr schnell – sie können oft noch nicht an der Leine laufen, haben manchmal Angst vor ihnen unbekannten Dingen oder Geräuschen und sie brauchen Zeit, um sich in diesem neuen Leben zurechtzufinden. Man darf anfangs nicht zuviel erwarten und es sollte eine Grundvoraussetzung sein, dass ihne eine Eingewöhnungszeit zugestanden wird.

Auch Welpen oder Junghunde, haben womöglich in der wichtigen Prägungsphase schlimme Dinge erlebt. Im Zusammenleben mit einem Tierschutz-Hund kann es immer wieder zu Rückschritten kommen, die einen nicht gleich entmutigen sollten. Jeder Vierbeiner ist es wert ihm eine Chance zu geben. Viele bringen Narben auf der Seele mit – manche Narben verblassen schnell und gut, manche bleiben ein Leben lang.

Aus Mitleid sollte man keinen Hund aufnehmen. Wichtig ist, dass der ausgewählte Hund in das eigene Umfeld passt. Bisher haben wir für viele tolle Hunde und Menschen die richtige Zusammenstellung gefunden und beide Seiten wurden glücklich miteinander. Daher sind wir sicher, dass wir auch für Sie den richtigen „Tierschutz-Hund“ als treuen Begleiter für Ihr Leben finden!

Zum Nachdenken

Grundsätzlich muss jeder für sich entscheiden, woher er seinen Hund holt – denn schließlich sollte und muss man sich mit seiner Entscheidung gut fühlen. Verurteilen wollen wir niemanden, aber vielleicht Impulse und Denkanstöße geben. Fakt ist, während Hunde in Zuchten geboren werden, sterben Andere überall auf dieser Welt unter schlimmsten Bedingungen.

 

Adoptieren statt produzieren !

Einen Hund zu adoptieren, bedeutet nicht nur diesem Einen ein neues Leben zu schenken, sondern ein anderer Hund kann im Tierheim "nachrücken" und bekommt so auch eine Chance auf eine Familie. So rettet man im Prinzip zwei Seelen.  In Jedem Fall lohnt es sich den Tieren eine Chance zu geben. Unsere Vorher-Nachher-Bilder zeigen hier ganz deutlich, was es für eine positive Veränderung für den Hund bedeutet, wenn er in einer Familie leben darf. 

Baku wurde vom Kettenhund zum Seelenhund.

Tisi hatte sich fast aufgegeben, nun blüht sie auf.

Thor mauserte sich zu einem wunderschönen Hund.

Jetzt bin ich bei Dir angekommen.

Alles ist fremd und ich fühle mich nicht wohl.

 

Gestern noch im Tierheim -  heute bei Dir im Haus.

 

Sei nicht ungeduldig, wenn ich das Körbchen nicht gleich annehme,

gestern schlief ich auf der Erde.

 

Erschrecke nicht, wenn ich schnell fresse, 

gestern musste ich es um zu Überleben.

 

Werde nicht wütend, wenn ich in Dein Haus mache, 

gestern war es noch egal.

 

Sei nicht traurig, wenn ich vor Deiner Hand zurückschrecke, 

gestern war es noch die Seltenheit, dass mich jemand streichelte.

 

Bitte habe Geduld mit mir.


Es ist Deine Welt – es war nie Meine. 

Wenn ich Dir vertraue, dann schenke ich Dir mein Leben und mein Herz!

 

Vergesse nie, ich war ein Straßenhund !