Warum noch Hunde aus dem Ausland aufnehmen?

 "Unsere Tierheime sind voll - und ihr holt Hunde aus dem Ausland".
Das ist eine der häufigsten Fragen, mit denen wir konfrontiert werden.

 

Doch diese Frage stellen zumeist Leute, die sich zu wenig informiert haben und das Leid in den Ländern wie Rumänien noch nicht gesehen haben.

 

Wir haben in und um Sibiu streunende, fast verhungerte Hunde erlebt, 
Welpen die einfach in Mülltonnen entsorgt wurden, verletzte oder angefahrene Tiere, um die sich niemand kümmert.
Das städtische Tierheim ist laufend überfüllt, da Hundefänger nach wie vor dafür sorgen, dass die Stadt für die Touristen "sauber" bleibt. Jeder Hund, der im städtischen Tierheim landet, für den ist das Schicksal so gut wie besiegelt - wird er nicht binnen 14 Tagen abgeholt, wird er getötet. Das ist das traurige Schicksal der Hunde aus Rumänien.

Dem gegenüber gibt es hier in Deutschland immer noch genügend Familien, die nicht nur ein paar warme Worte übrig haben, sondern auch einen Platz für ein neues Familienmitglied. Für Hunde also, die ohne unsere Hilfe in ihrer Heimat keine Chance haben, ein auch nur einigermaßen artgerechtes Leben führen zu können.

 


Warum sollte man diesen Tieren nicht ein würdevolles Leben ermöglichen?

 

Straßenhunde in Rumänien haben äußerst gefährliches Leben. 
Viele Hunde vegetieren jahrelang an einer kurzen Kette als Wachhunde - manche sogar ohne Hütte. Kein Dach über dem Kopf. Sie sind der Witterung schutzlos ausgesetzt.
Bittere Kälte im Winter - glühende Hitze im Sommer. Das möchten wir den Tieren ersparen.

 

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, dort zu Helfen, 
wo die Not am größten ist.